Gründerzeit: Kastendoppelfenster, Vorderhaus bis Hinterhaus
In dicht bebauten Gründerzeitvierteln stehen Mietshäuser mit Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhof. In Häusern dieser Bauzeit sind Kastendoppelfenster verbreitet: zwei Flügelpaare hintereinander, der äußere mit Einfachglas im Kittfalz. Eine einzelne gesprungene Scheibe lässt sich dort ersetzen, ohne den Rahmen zu tauschen. Je nach Haus können die Fenster später erneuert worden sein und Isolierglas tragen.
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Für den Ernstfall hilft es, den Fenstertyp zu kennen. Machen Sie Fotos vom Fenster, innen wie außen, und notieren Sie, ob der Schaden den äußeren oder den inneren Flügel betrifft. Die Fensterbank im Altbau ist tief; achten Sie darauf, dass dort kein Splitter liegen bleibt. Auch zwischen den beiden Flügeln eines Kastenfensters können Splitter landen, die erst später auffallen. Sagen Sie dem Partnerbetrieb deshalb, welcher Flügel zersprungen ist.