Fensterart
Villen und Landhäuser: Fenster mit Charakter und Sonderformen
Die Gartenstadt entstand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als Villenkolonie auf großen Parzellen. Villen stehen einzeln, und jede kann ihre eigene Fensterteilung haben. Bei einem solchen Haus können Erker, Sprossenfelder, Rundbögen oder Dachgauben Sondergrößen mit sich bringen.
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In Häusern aus der Gründungszeit sind Holzfenster mit Einfachglas im Kittfalz denkbar, manchmal als Kastenfenster mit zwei Flügelebenen. Bei sanierten Villen sitzen Holz- oder Holz-Alu-Fenster mit Isolierglas, teils mit aufgesetzten Sprossen, die das alte Bild nachzeichnen. Wie ein Fenster aufgebaut ist, erkennen Sie am Glasrand: Sieht man zwischen zwei Scheiben einen schmalen Steg, handelt es sich um Isolierglas.
Große Glasflächen zum Garten, Terrassentüren und Wintergärten sind in Villenlagen verbreitet. Diese Flächen sind besonders gefährdet durch Äste, Hagel oder Wurfgegenstände. Bei Sondermaßen kann die Fertigung der Ersatzscheibe länger dauern als bei Standardformaten.
Auf Parzellen dieser Größe kann ein Schaden an der Rückseite oder am Wintergarten unbemerkt bleiben, bis es hereinzieht oder regnet. Schauen Sie deshalb nach Sturm oder Hagel gezielt auch auf die Gartenseite, an Anbauten und an hochliegende Fenster. So fällt ein Haarriss am Rand früher auf.
