Fensterart
Siedlung der 1930er und neue Quartiere an der Havel
Zwei Bauepochen bestimmen das Wohnen in Haselhorst. Die erste liegt zwischen 1930 und 1935: Damals entstand die Reichsforschungssiedlung, ein großes Wohnungsbauprojekt der Gewobag. In Häusern dieses Alters können noch Holzfenster der Bauzeit sitzen, mit Einfachglas im Kittfalz; andere Fenster wurden vielleicht gegen Kunststofffenster mit Isolierglas getauscht. Welche Fenster ein Haus hat, lässt sich nur am Haus selbst ablesen.
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Die zweite Epoche beginnt später: Teile des Ortsteils wurden im Zuge der Entwicklungsmaßnahme Wasserstadt Oberhavel neu bebaut, die 2009 abgeschlossen war. In Neubauten dieser Art sind zwei- oder dreifach verglaste Fenster üblich, dazu können Balkon- und Terrassentüren, französische Fenster und bodentiefe Elemente kommen. Solche Gläser sind aus mehreren Scheiben mit Randverbund aufgebaut und werden bei Bruch als ganze Einheit erneuert.
Die Lage am Wasser hat Haselhorst nach und nach auch zum Wohnort gemacht, doch der Ortsteil bleibt Industriestandort; das BMW-Motorradwerk gehört dazu. Für Glasschäden heißt das: Wohnungsfenster und Gewerbeverglasung haben unterschiedliche Ansprechpartner, und der Partnerbetrieb braucht die Angabe, um welche Nutzung es geht.
