Fensterart
Landhäuser, Mietshäuser, Rollberge: drei Bauweisen, drei Fenstersorten
Waidmannslust ist als Villen- und Landhauskolonie entstanden. Später kamen, ab 1895, mehrgeschossige Mietshäuser dazu, und in den Sechzigern wuchs mit der Rollberge-Siedlung ein Quartier mit über 2.000 Wohnungen heran. Der Waidmannsluster Damm teilt den Ortsteil.
In Landhäusern und älteren Mietshäusern können Holzfenster sitzen, darunter solche mit zwei Flügelpaaren im Abstand hintereinander (Kastendoppelfenster). Das äußere Paar trägt Einfachglas im Kittfalz, das sich einzeln ersetzen lässt, sofern das Holz noch trägt. Wer ein späteres Fenster eingebaut hat, besitzt dagegen eher Isolierglas als fertige Einheit.
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Die Rollberge-Siedlung stammt aus den Jahren 1966 bis 1972. Gebäude dieser Zeit wurden vielerorts saniert; nach einer Sanierung können dort Kunststofffenster mit Isolierglas und mitunter große Fensterbänder sitzen. Zur Siedlung gehört das Doppelhochhaus, dessen Fassade sich nicht von einer Leiter aus erreichen lässt. Bei Bruch in hohen Geschossen ist die Sicherung deshalb Sache des Fachbetriebs.
Für die Ersatzscheibe zählt das Alter der Fenster. Wer nicht weiß, wann sie eingebaut wurden, schaut in Modernisierungsunterlagen der Verwaltung oder auf den Abstandhalter am Glasrand. Ein Foto davon, dazu die Maße des Flügels, erspart dem Partnerbetrieb Rückfragen und gibt ihm früh ein Bild, welches Glas er einplanen muss.
