Fensterart
Neunzigerjahre-Wohnungen und Bauernhäuser
Karow hat zwei bauliche Gesichter. Im Ortskern haben sich Bauernhäuser des 19. Jahrhunderts erhalten und prägen das dörfliche Bild. Dazu kamen nach 1990 etwa 5.000 weitere Wohnungen, unter anderem an der Achillesstraße. Das ergibt eine deutliche Zweiteilung bei Fenstern und Gläsern.
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In den Neubauten dieser Zeit sitzen typischerweise Kunststoff- oder Holzfenster mit Isolierglas. Damals war Zweifachverglasung üblich, mit einem Randverbund aus Aluminium oder Kunststoff. Nach mehreren Jahrzehnten kann dieser Verbund undicht werden; das Glas beschlägt dann von innen und lässt sich nicht mehr klar wischen. Bei Bruch wird die gesamte Einheit nach Maß neu gefertigt.
In den Bauernhäusern des Kerns hängt es davon ab, was im Lauf der Zeit erneuert wurde. Alte Holzflügel mit Einfachglas im Kittfalz sind denkbar, ebenso Fenster mit nachgerüsteter Zweitebene. Einzelne Scheiben lassen sich dort austauschen. Hat Ihr Fenster echte Sprossen mit mehreren kleinen Scheiben, muss gegebenenfalls nur das betroffene Feld ersetzt werden.
