Fensterart
Hochhaus, Zeile, Grünfläche: Das Glas der 1950er Jahre
Als die Berlin-Hamburger Immobiliengesellschaft Hansa das Gebiet 1874 anlegte, entstand ein Wohngebiet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der weitaus größte Teil der Häuser durch Luftangriffe zerstört. Was heute steht, stammt in der Hauptsache aus dem Wiederaufbau von 1955 bis 1960 zur Bauausstellung Interbau 1957: 48 Architekten und Gartenarchitekten planten unter der Leitung von Otto Bartning einzelne, locker verteilte Bauten inmitten von Grün.
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Neben Türmen von 16 bis 17 Stockwerken stehen niedrige Bauten, dazwischen bleibt Platz für Grünflächen. Für das Glas heißt das: Welcher Rahmen in einem Haus sitzt, lässt sich nur am Fenster selbst sehen. Neben ursprünglicher Verglasung kann es Kunststoff- oder Alurahmen mit Isolierglas geben.
Ein Bruch in der Höhe ist anders zu behandeln als im Erdgeschoss: Bei Hochhäusern ist die Außenseite der Scheibe vom Boden aus nicht erreichbar.
