Fensterart
Gründerzeithäuser und Ladenzeilen: welche Fenster hier sitzen können
Weite Teile Charlottenburgs entstanden in der Gründerzeit. Häuser dieser Bauzeit haben meist Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhof, und zu jeder Wohnung gehören mehrere hohe Fenster. Verbreitet sind Kastendoppelfenster: zwei Flügelpaare hintereinander, das äußere mit Einfachglas, das innere ebenfalls. Je nach Haus können die alten Rahmen erhalten sein oder durch Kunststofffenster mit Isolierglas ersetzt worden sein.
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Das hat Folgen für den Glasbruch. Bei einem Kastenfenster kann nur eine einzelne Scheibe im alten Flügel betroffen sein. Sie sitzt im Kittfalz oder hinter Glasleisten und lässt sich einzeln ersetzen, ohne den ganzen Rahmen zu tauschen. Bei einem Kunststofffenster mit Isolierglas muss dagegen die komplette Einheit nach Maß neu gefertigt werden.
An Geschäftsstraßen wie dem Kurfürstendamm können große Schaufenster hinzukommen, in Treppenhäusern Ornament- oder Drahtglas neben der Haustür. Was nach einem Schaden gebraucht wird, hängt deshalb von Haus und Baujahr der Fenster ab.
