Fensterart
Siedlungshäuser, Reihenhäuser und Gewerbeareale: Fenster in Britz
Das Bild von Britz bestimmen Siedlungen. Die Hufeisensiedlung, ein Werk der Architekten Taut und Wagner, wurde von 1925 bis 1930 auf früheren Feldern des Ritterguts errichtet. Sie zählt fast zweitausend Wohnungen, darunter mehr als sechshundert Einfamilienhäuser. Unter Denkmalschutz steht die Anlage seit 1984, den Welterbetitel trägt sie ab 2008. Das kann für Fenster Folgen haben: Bei Erneuerungen können Vorgaben zu Teilung, Profil und Farbe gelten.
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Die Ideal-Siedlung von 1907 und die Krugpfuhlsiedlung gehören zu den weiteren Siedlungen. In Häusern solcher Epochen können Holzfenster mit Einfachglas ebenso vorkommen wie später eingebaute Isolierglas-Fenster in Kunststoff oder Holz. Eine Aussage über ein einzelnes Haus ist nicht möglich; entscheidend ist der Rahmen vor Ort. Wer seine Fenster nicht kennt, kann am Rand der Scheibe erkennen, ob Kitt oder Gummidichtung das Glas hält.
In Neu-Britz verläuft die Stadtautobahn im Tunnel, darüber liegt ein Park. Daneben bestimmen große Gewerbeareale und Kleingartenanlagen das Bild, und das Spektrum reicht damit weit über klassische Wohnhäuser hinaus. Dort können Glasflächen anderer Art vorkommen: Hallenfenster, Bürofronten und Gewächshaus- oder Laubenglas in den Gärten.
