Fensterart
Hochhäuser und Wohnblocks: welches Glas in der Gropiusstadt sitzt
Gebaut wurde zwischen 1962 und 1975, geplant waren drei bis vier Geschosse, entstanden sind Häuser mit bis zu dreißig Etagen. Für Glas bedeutet das vor allem Höhe. In den oberen Stockwerken wirken Wind und Sog stärker auf die Scheiben, und ein Bruch ist dort schwerer zu erreichen als im Erdgeschoss.
Welche Fenster in den Wohnungen sitzen, lässt sich nicht pauschal sagen. Wo Häuser saniert wurden, sitzen Kunststofffenster mit Isolierglas; andere Wohnungen haben möglicherweise noch ältere Rahmen. Maßgeblich ist, was vor Ort eingebaut ist, und das erkennen Sie am Scheibenrand und am Rahmenmaterial.
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Glasflächen in Hochhäusern haben eine weitere Besonderheit: Das Leitbild der Siedlung stellte Licht in den Mittelpunkt, und wo viele Wohnungen verglaste Fronten, Balkontüren und Treppenhausfenster haben, kommt eine große Zahl von Scheiben zusammen. Jede davon kann beschädigt werden, ob durch Wind, Temperaturunterschiede oder Einwirkung von außen.
