Fensterart
Eine Mischung aus Altbau, Villa, Siedlung und Ladenzeile
Der Bezirk ist aus Charlottenburg und Wilmersdorf hervorgegangen und vereint sehr verschiedene Bauweisen. In Charlottenburg, Wilmersdorf und Halensee, den eng bebauten Teilen des Bezirks, stehen Mietshäuser der Gründerzeit mit Vorderhaus, Seitenflügel und Hof. In ihnen sind Kastendoppelfenster verbreitet, bei denen ein einzelner Flügel mit seiner Scheibe ersetzt werden kann.
Grunewald und Westend sind als Villenkolonien angelegt worden. In Villen können große Fenster, Sprossen, Erker oder Wintergärten sitzen, und im selben Haus finden sich dann unterschiedliche Gläser nebeneinander, vom Einfachglas im Kitt bis zu Isolierglas und Sicherheitsglas an Terrassentüren.
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Im Norden liegt mit Charlottenburg-Nord eine Großsiedlung des Wohnungsbaus nach dem Krieg; in Blöcken dieser Art können Isolierglas-Einheiten sitzen, die einzeln nach Maß gefertigt werden. Hinzu kommen Geschäftsstraßen mit Schaufenstern und Eingangstüren aus großen Scheiben. Wie ein Glasschaden behandelt wird, hängt vom Haus ab, nicht vom Straßennamen.
Glasarten verteilen sich ähnlich ungleichmäßig. Einfachglas im Kitt bricht in scharfkantige Stücke, ESG zerfällt in kleine Krümel, VSG bleibt mit der Folie im Rahmen, und Drahtglas hält die Splitter im Netz. Wer weiß, welches Glas im eigenen Fenster steckt, kann dem Betrieb gleich die richtige Auskunft geben und vermeidet Rückfragen.
