Fensterart
Gründerzeit und Sanierung: Welche Fenster hier sitzen
Die gründerzeitliche Industrieansiedlung, aus der der Ortsteil hervorging, wuchs im späten 19. Jahrhundert; der Bahnhof mit Ausbesserungswerk öffnete 1885. Wie ein Haus verglast ist, zeigt erst der Blick auf das einzelne Fenster.
In Gründerzeithäusern sind Kastendoppelfenster verbreitet. Zwei Flügelpaare sitzen hintereinander, die Scheiben liegen im Kittfalz oder sind mit Glasleisten gehalten. Seit 1994 gehört der Ortsteil zu den Sanierungsgebieten. Wo saniert wurde, kann das alte Holzfenster erhalten oder durch Kunststoff oder neues Holz mit Isolierglas ersetzt worden sein. Beides kommt vor, und beides bricht anders.
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Beim Kastenfenster lässt sich eine einzelne Scheibe tauschen, ohne den ganzen Flügel zu entfernen. Isolierglas dagegen kommt als fertige Einheit, die im Falz neu aufgesetzt und abgedichtet wird. Gibt es im Haus eine Mischung, etwa erneuerte Straßenseite und Hofseite im alten Zustand, schildern Sie dem Partnerbetrieb beides.
