Fensterart
Vorderhaus, Seitenflügel, Hinterhof: Fenster im Gründerzeit-Quartier
Seit 1887 wurden hier Mietshäuser samt Hinterhöfen gebaut. In Gründerzeithäusern sind Kastendoppelfenster verbreitet. Sie haben zwei Flügelpaare hintereinander, das innere zum Wohnraum, das äußere zur Straße oder zum Hof. Die einzelnen Scheiben stecken meist als Einfachglas im Kittfalz. Bricht eine Scheibe im äußeren Flügel, lässt sich nur dieser Flügel reparieren, während der innere unversehrt bleibt.
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Die Fensterformate unterscheiden sich von Haus zu Haus. Vorderhäuser können hohe Flügel haben, Hinterhäuser und Seitenflügel schlichtere, kleinere. Erdgeschosse an der Straße können Schaufenster oder große Fensteröffnungen besitzen. Wurden Wohnungen saniert, können einzelne Fenster gegen Kunststoff- oder Holzfenster mit Isolierglas getauscht worden sein, im Gebäude sitzen dann verschiedene Typen nebeneinander.
Zur früheren Industrie an der Elsenstraße gehörten Agfa, AEG und Siemens. Fenster von Fabrik- und Werkstattbauten haben allgemein große Metallsprossen mit kleinteiligen Gläsern, die nach Maß gefertigt werden.
