Fensterart
Landhäuser, Siedlungshäuser, Hochhäuser: drei Fensterwelten
Rund um den Orankesee wurde seit 1893 eine Landhauskolonie angelegt; nach der Jahrhundertwende kam am Obersee ein Villenviertel dazu. Solche Häuser können viele Fenster in unterschiedlichen Formaten haben: Erker, Sprossenfenster, Terrassentüren zum Garten. Wo sie modernisiert wurden, sitzt Isolierglas in Holz- oder Kunststoffrahmen; wo nicht, kann Einfachglas im Kittfalz liegen. Große Terrassentüren können mit Verbundsicherheitsglas oder Einscheiben-Sicherheitsglas verglast sein.
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Die Kleinhäuser, die die Gehag 1926/27 nach Entwürfen von Bruno Taut baute, und die Wohnanlage Flusspferdhof von 1931 bis 1934 sind eine andere Gebäudegruppe. Bei kleinen Siedlungshäusern können die Fensterformate überschaubar sein. Ob dort Originalflügel oder spätere Erneuerungen eingebaut sind, lässt sich nur am Haus selbst feststellen.
An der Landsberger Allee ragen Wohnhäuser mit elf Geschossen aus den Siebzigern auf, rund um den Dorfkern Plattenbauten, die saniert wurden und bis zu 20 Stockwerke erreichen. In ihnen sitzen nach einer Sanierung typischerweise Kunststofffenster mit Isolierglas. Das sind Einheiten nach Maß; bei Bruch wird die ganze Scheibe ersetzt.
Dazu kommen die Einfamilienhaussiedlungen im Westen, Norden und Nordosten sowie die Kleingartengebiete. Ein Reihen- oder Doppelhaus hat je nach Zuschnitt mehrere Fenster zur Straße und zum Garten, dazu Kellerfenster und eine Haustür mit Glaseinsatz. Gartenlauben können einfache Fenster mit dünnem Glas oder Kunststoffscheiben haben. Sie sind ein eigenes Thema: Wer dort eine Scheibe verliert, sollte zusätzlich bedenken, dass die Laube nach einem Bruch für Wind und Regen offensteht und schnell von Tieren aufgesucht wird.
