Fensterart
Seevillen, Kolonie Alsen und Dorf Stolpe: Glas in Wannsee
Der Ortsteil setzt sich aus drei Siedlungskernen zusammen. Am Ostufer des Großen Wannsees entstand ab 1874 die Villenkolonie, auf der gegenüberliegenden Seite die Kolonie Alsen; dazu trat das ältere Dorf Stolpe, aus dem 1898 gemeinsam mit den beiden Kolonien die Gemeinde Wannsee hervorging. Villen aus dieser Zeit können Holzfenster mit Sprossen besitzen, teils als Doppelfenster mit zwei Flügelpaaren.
Bei Villen am Wasser sind große Fensterflächen, Veranden und verglaste Terrassen denkbar. Solche Flächen bestehen aus mehreren großen Scheiben, bei Bruch bleibt eine breite Öffnung.
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Im alten Dorfbereich von Stolpe lässt sich keine einheitliche Bebauung voraussetzen. Hier können klassische Fensterformate mit Einfachflügeln ebenso sitzen wie Isolierglas. Bei gemischter Bebauung gilt: Kein Fenster gleicht dem anderen, deshalb zählt immer das Aufmaß am Haus selbst und nicht der Vergleich mit dem Nachbarn. Bei Villen mit Gauben oder Dachflächenfenstern sollte der Betrieb die Arbeitshöhe zuerst einschätzen.
