Fensterart
Gründerzeit, Plattenbau, Geschäftshaus: Welche Fenster hier sitzen können
Die Bebauung im historischen Zentrum ist ein Nebeneinander. Gründerzeitbauten stehen neben Hochhäusern in Plattenbauweise aus DDR-Zeit, und der Wohnbestand im Nikolaiviertel besteht überwiegend aus Plattenbauten. Für das Glas bedeutet das ganz Unterschiedliches.
In Gründerzeithäusern können noch Kastendoppelfenster eingebaut sein: zwei Flügelpaare hintereinander, das äußere mit Einfachglas im Kittfalz. Bricht dort eine Scheibe, lässt sich eine einzelne Scheibe im alten Flügel ersetzen, ohne das ganze Fenster zu erneuern.
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Plattenbauten wurden vielerorts saniert; dann sitzen Kunststofffenster mit Isolierglas darin. Eine gesprungene Scheibe heißt dort: neues Glaselement nach Maß, das erst gefertigt werden muss. Bis es eingebaut ist, bleibt die Öffnung provisorisch verschlossen.
Dazu kommen die Geschäfte, Galerien und Cafés der Spandauer und der Rosenthaler Vorstadt. Große Schaufenster können aus Sicherheitsglas bestehen, das bei Bruch anders reagiert als eine Wohnungsscheibe. Welcher Fall vorliegt, erkennen Sie am Rahmenmaterial, an der Zahl der Scheiben und an der Form der Bruchstücke.
