Fensterart
Siedlungshäuser aus den Dreißigerjahren
Gebaut wurde die Siedlung zwischen 1936 und 1939, auf Land, das Berlin zuvor als Rieselfeld genutzt hatte. Der Zeitpunkt ist wichtig für die Frage nach den Fenstern: In Häusern aus dieser Zeit waren Holzfenster mit Einfachglas im Kittfalz üblich. Wie viele davon heute noch erhalten sind, lässt sich pauschal nicht sagen.
Über die Jahrzehnte können Eigentümer Fenster ausgetauscht oder zusätzliche Flügel ergänzt haben. Möglich sind deshalb mehrere Varianten nebeneinander: der alte Holzflügel mit Einzelscheibe, ein Doppelfenster mit zweitem Flügel dahinter, Kunststofffenster mit Isolierglas. Beim Glasbruch zählt zuerst, welche Variante betroffen ist.
Ein Holzfenster aus der Bauzeit kann kleine Flügel mit Sprossen haben und lässt sich scheibenweise reparieren. Isolierglas in neueren Rahmen lässt sich nur als Einheit ersetzen. Liegt ein Fenster in Reichweite vom Garten, vereinfacht das die Montage.
