Fensterart
Großsiedlung, Eigenheim, Gewerbepark: die Fenster im Bezirk
Marzahn und Hellersdorf sind von Großsiedlungen geprägt. In ihnen liegen rund hunderttausend Wohnungen, und etwa zwei Drittel der Bewohner des Bezirks leben dort. Wo ein Plattenbau saniert wurde, sitzen Kunststofffenster mit Isolierglas; bricht eine Scheibe, muss die komplette Einheit nach Maß ersetzt werden. Weil sich Fensterformate in einer Siedlung wiederholen können, kann das die Bestimmung der Ersatzscheibe erleichtern.
In Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf bestimmen Einfamilienhaussiedlungen das Bild. Dort können Holzfenster mit Kittfalz, Terrassentüren, Wintergärten und Dachfenster vorkommen, je nach Alter und Modernisierung. Wer im eigenen Haus wohnt, entscheidet selbst über Auftrag und Umfang.
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Dazu tritt das Gewerbegebiet berlin eastside mit rund 1.200 Hektar Fläche in 16 Gewerbeparks. Auf Gewerbeflächen können Bürofassaden, Hallenfenster und Eingangsportale vorkommen, in denen Sicherheitsglas verbaut sein kann. Ob Verwaltung, Betrieb oder Haus mit mehreren Parteien: Die Reihenfolge bleibt dieselbe – sichern, melden, ausmessen, ersetzen. Die Unterschiede liegen im Detail, etwa bei Gerüst, Zugang und der Frage, wer das Glas bestellt. Der Bezirk wuchs aus früheren Dörfern zusammen; in Alt-Marzahn und in Kaulsdorf ist der alte Dorfkern noch erhalten.
