Fensterart
Gründerzeithäuser, ein Waisenhaus und Townhouses am Wasser
Gründerzeithäuser bestimmen das Bild der Victoriastadt. In diesen Mietshäusern können Kastendoppelfenster sitzen: zwei hintereinander montierte Flügelpaare; der äußere trägt Einfachglas im Kittfalz, der innere hat eine eigene Scheibe. Fällt ein Außenflügel aus, lässt sich eine einzelne Scheibe ersetzen, ohne den ganzen Rahmen anzufassen. Ältere Flügel können Teilungen, kleine Oberlichter und Holzprofile mit vielen Farbschichten haben, die man beim Arbeiten schonen muss. Seitenflügel und Hinterhäuser können schlichtere Fenster haben als das Vorderhaus.
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Das städtische Friedrichs-Waisenhaus aus den Jahren 1854 bis 1859 wurde in zwei früheren Knabenhäusern zu Wohnraum umgenutzt. Umgenutzte historische Gebäude können Sonderformate haben, die sich nicht mit Standardmaßen decken. Wo Fenster in Gründerzeithäusern erneuert wurden, sitzt Isolierglas in Holz- oder Kunststoffrahmen, nach Maß gefertigt.
An der Rummelsburger Bucht liegen Townhouses und Eigenheime. Dort können große Glasflächen sowie Terrassen- und Balkontüren mit Isolierglas vorkommen, in bodentiefen Elementen mit Sicherheitsglas.
Welche der Welten Ihr Fenster betrifft, erkennen Sie an einfachen Merkmalen. Ein Rahmen mit Kittfalz hat außen eine schräge Kittkante, hinter der die Scheibe liegt. Bei Isolierglas verläuft am Rand ein schwarzer oder silberner Streifen zwischen den Scheiben. Sind zwei Flügel hintereinander montiert, handelt es sich um ein Kastendoppelfenster. Mit diesen drei Beobachtungen kann der Partnerbetrieb schon vorab einschätzen, ob eine einzelne Scheibe oder eine ganze Einheit gebraucht wird.
