Fensterart
Siedlungsbau von vier bis sechzehn Geschossen: Fenster in der Großsiedlung
Das Märkische Viertel entstand zwischen 1963 und 1974 als Pionier unter den Neubausiedlungen im Westteil der damals geteilten Stadt. Hinzu kommen rund 17.000 Wohnungen, verteilt auf Häuser zwischen vier und sechzehn Geschossen. In einer so großen, einheitlich geplanten Anlage können viele Fenster dieselben Maße haben, was bei Ersatzscheiben von Vorteil ist.
Die Siedlung wurde umfassend saniert. Bei Bauten dieser Generation können nach einer Sanierung Kunststofffenster mit Wärmeschutz-Isolierglas sitzen. Isolierglas besteht aus zwei oder drei verbundenen Scheiben und kommt als maßgenaue Einheit. In nicht erneuerten Wohnungen können noch Fenster aus der Bauzeit sitzen.
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In Mehrgeschossern kommen außerdem Balkon- und Loggientüren, Treppenhausfenster und Verglasungen an Eingängen vor. Je höher die Etage, desto weniger lässt sich von außen erreichen. Bewohner sollten wissen, ob der Schaden in der Wohnung oder an einer Außenfläche liegt, denn das entscheidet, wie und von wem gesichert wird.
Beschreiben Sie dem Betrieb Hausnummer, Etage, Himmelsrichtung und Art der Scheibe: Fenster, Balkontür oder Festverglasung.
Gerade bei vielen gleichartigen Fenstern in einem Block hilft es, das betroffene Fenster eindeutig zu benennen, etwa über Wohnungsnummer, Zimmer und Seite des Hauses. Kleben Sie notfalls einen Zettel mit der Wohnungsnummer an die Innenseite der Scheibe oder den Rahmen, damit Hausmeister und Betrieb die Stelle ohne Rückfrage finden. Falls vor der Sanierung Fenster getauscht wurden, lohnt der Blick in Unterlagen der Verwaltung, in denen Typ und Maße vermerkt sein können.
