Erst Menschen, dann Glas
Der erste Blick gilt den Menschen im Raum. Scherben verursachen Schnitte an Händen, Füßen und im Gesicht, und die Verletzung fällt manchmal erst nach einigen Augenblicken auf, weil der Schreck den Schmerz überdeckt. Fragen Sie nach, ob sich jemand geschnitten hat, und schauen Sie auch Kinderfüße und Tierpfoten an.
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Bei einer blutenden Wunde, die sich nicht stillen lässt, oder bei Glas im Auge rufen Sie den Rettungsdienst unter 112. Erst wenn alle versorgt sind, kümmern Sie sich um die Scheibe. Bleiben Sie dabei nicht barfuß und nicht in Socken. Wer ohnehin schon verunsichert ist, tritt schnell in einen Splitter, den man auf dem Parkett kaum sieht. Auch Dielen im Altbau und Fliesen im Flur verbergen kleine Stücke gut, deshalb lohnt der Blick mit einer Taschenlampe schräg über den Boden, bevor Sie sich bewegen. Dasselbe gilt für Fensterbänke, Teppichkanten und die Rillen von Sockelleisten, in denen sich Glas verfängt.
