Fensterart
Altbau, Plattenbau, Ladenglas: welche Fenster sitzen können
Der Bezirk wurde 2001 aus dem früheren Ost-Berliner Friedrichshain und dem früheren West-Berliner Kreuzberg gebildet. Die Spree liegt dazwischen, und der Bezirk ist dicht besiedelt. Wie ein Haus gebaut und zuletzt modernisiert wurde, entscheidet über sein Fenster; wer einen Schaden meldet, sollte das Gebäude deshalb möglichst genau beschreiben.
Kastendoppelfenster sind in Gründerzeithäusern verbreitet; sie bestehen aus zwei Flügelpaaren hintereinander, wobei außen Einfachglas sitzen kann, im Leinölkitt oder hinter Glasleisten gehalten. Eine gesprungene Scheibe lässt sich dort einzeln ersetzen, der Flügel bleibt erhalten. Wer dagegen modernisierte Wohnungen bewohnt, hat eher Isolierglas, das als Einheit mit Randverbund nach Maß gefertigt wird.
Nach einer Sanierung können auch Plattenbauten Kunststoffrahmen mit Isolierglas tragen. Wo Läden im Haus liegen, gehören große Schaufensterscheiben und verglaste Ladentüren dazu.
