Fensterart
Villen, Mietshäuser und eine Künstlersiedlung
Das Ortsbild wird von alten Villen und Mietshäusern geprägt, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden. Dazu zählt das Gebiet rund um den Majakowskiring, das lange abgeschirmt war, und die Künstlersiedlung Erich Weinert, die nach 1950 um die Beatrice-Zweig-Straße angelegt wurde. Westlich des alten Dorfes entstand außerdem die Kolonie Schönholz.
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In Villen und Mietshäusern aus dieser Zeit sind Holzfenster verbreitet, teils als Kastendoppelfenster mit zwei Flügelpaaren, teils als Einfachfenster mit Sprossen. Das Glas ist dort teilweise noch Einfachglas im Kittfalz, teilweise nachträglich durch Isolierglas ersetzt. Erker, Veranden und Wintergärten können zusätzliche Glasflächen mitbringen, teils mit farbigen oder bleiverglasten Feldern.
In den Häusern der Siedlung aus den 1950er Jahren können je nach Sanierung Kunststoff- oder Holzfenster mit Isolierglas sitzen. Wie stark ein Haus modernisiert wurde, erkennen Sie an Rahmenprofil und Glasrand. Ein Foto der Innenseite verrät, ob es zwei Flügel hintereinander gibt oder nur einen.
Ein Rahmen, der sich über die Jahre verzogen hat, spielt für den Glaser eine Rolle: Zu stramm sitzende Scheiben im verzogenen Rahmen springen leichter. Der Betrieb kann deshalb bei jedem Austausch prüfen, ob der Rahmen noch gerade ist und der Falz tragfähig bleibt.
