Fensterart
Gründerzeitblock, Siedlung, Einkaufsstraße: Wie das Glas verteilt ist
Im Sprengelkiez am Schifffahrtskanal prägen Gründerzeitbauten von etwa 1900 das Bild. Solche Häuser haben ein Vorderhaus zur Straße, Seitenflügel und Hinterhaus am Hof. Wurden die alten Flügel behalten, können dort Kastendoppelfenster sitzen: zwei hintereinanderliegende Flügelpaare, außen ein Einfachglas im Kittfalz. Wo erneuert wurde, sitzen Kunststofffenster mit Isolierglas.
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Ein anderes Bild bietet die denkmalgeschützte Friedrich-Ebert-Siedlung im Afrikanischen Viertel, gebaut 1928 bis 1939. Auch die Siedlung Schillerpark gehört zu den Wohnanlagen des Ortsteils. Bei Anlagen dieser Art liegt die Verantwortung für Fenster und Fassade womöglich bei einem Eigentümer oder einer Genossenschaft. Wo Denkmalschutz gilt, müssen Austausch und Reparatur zur Optik des Hauses passen; klären Sie das über die Verwaltung.
An der Müllerstraße liegen Geschäfte mit Schaufenstern und Glastüren. Dort zählt anderes Glas als im Wohnzimmer: großformatig und womöglich als Sicherheitsglas.
