Fensterart
Zeilenbau, Siedlungshäuser und ein paar Altbauten
Wer in Friedrichsfelde eine Scheibe ersetzen lassen muss, trifft auf mehrere Bauepochen dicht beieinander. In der Splanemann-Siedlung wurde bereits in den zwanziger Jahren mit großen Betonplatten gebaut; ihre Fenster können im Lauf der Jahrzehnte erneuert worden sein. Ob dort noch Holzflügel mit Einfachglas sitzen oder Kunststoffrahmen mit Isolierglas, lässt sich von außen nicht sagen.
Weiterlesen
Das Hans-Loch-Viertel entstand in den Sechzigern aus viergeschossigen Plattenzeilen mit rund fünftausend Wohnungen. Solche Zeilen wurden vielerorts saniert, dann stecken Kunststofffenster mit Isolierglas in den Fassaden. Springt dort eine Scheibe, ist die ganze Einheit betroffen: Der Randverbund hält zwei oder drei Scheiben zusammen, repariert wird nicht, die Einheit wird nach Maß neu gefertigt.
Im Norden stehen elfgeschossige Wohnzeilen aus den Jahren um 1978 bis 1984. Dort liegt eine zerstörte Scheibe in den oberen Etagen hoch über dem Boden; gesichert wird von innen. An der Skandinavischen Straße gibt es außerdem Altbauten, in denen noch Kastendoppelfenster mit getrennten inneren und äußeren Flügeln sitzen können.
