Fensterart
Villen, Bahnhofsumfeld und ehemaliges Werksgelände
Als Villenvorort entstand der Ort gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts und wuchs mit dem Haltepunkt der Nordbahn, aus dem der heutige S-Bahnhof wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts bildeten die Bergmann-Elektrizitätswerke einen Industriestandort. Das frühere Werksareal dient heute als PankowPark für Gewerbe, Kultur und Bildung.
In den Villen jener Gründungszeit sind Holzfenster mit Sprossen und Einfachglas im Kittfalz denkbar, teils mit zweitem Flügel dahinter. Wurden sie saniert, kann stattdessen Isolierglas in Holz- oder Kunststoffrahmen sitzen. Erker, Veranden und Dachgauben können Sonderformate mitbringen, die einzeln gemessen werden müssen.
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Auf dem früheren Industrieareal können größere Fensterformate vorkommen. Bei Industriebauten aus der Zeit um 1900 waren Stahl- oder Holzrahmen mit Drahtglas oder Einfachglas verbreitet; nach einer Modernisierung kann dort Wärmeschutzglas sitzen. Was heute sitzt, hängt von Umbau und Nutzung ab, und der Unterschied zwischen Wohnfenster und Gewerbeverglasung ist groß.
Ein gesprungenes Fenster sollte nicht mehr geöffnet oder geschlagen werden, denn jede Bewegung kann den Riss weiterlaufen lassen. Das gilt auch für Dachgauben und Oberlichter, deren Scheiben schräg eingebaut sind und anders belastet werden als senkrechte Verglasungen.
