Fensterart
Wohnungen, Büros und Betriebe: Glas in einem gemischten Ortsteil
Der Ortsteil trug bis 1905 den Namen Dalldorf; heute prägen Wohnstraßen, Industrie, Dienstleister und Verwaltung. Bei dieser Mischung entscheidet über die Fenster weniger die Gegend als das einzelne Gebäude.
In neueren oder sanierten Wohnhäusern können Fenster mit Isolierglas in Kunststoff- oder Holzrahmen sitzen. In älteren Häusern können noch Holzfenster mit Einfachglas im Kittfalz stecken. Genau hinzusehen lohnt sich, denn Isolierglas kommt als geschlossene Einheit aus der Fertigung, Einfachglas lässt sich im Rahmen neu einsetzen.
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Bei Gewerbe und Verwaltung können größere Formate hinzukommen: Schaufenster, Fensterbänder und Fassadenverglasungen, teils aus Sicherheits- oder Verbundglas. Bricht eine solche Scheibe, ist nicht nur die Öffnung größer, es entstehen auch Fragen der Absperrung, weil Passanten in der Nähe laufen.
Bei öffentlichen Gebäuden wie dem Rathaus Reinickendorf ist die jeweilige Verwaltung für Glasschäden zuständig.
Für Bewohner und Betreiber bedeutet die Mischung vor allem: Es gibt keine einheitliche Antwort auf die Frage, welches Glas im Fenster steckt. Gehen Sie nicht von der Nachbarscheibe aus, denn schon innerhalb eines Hauses können Küche, Bad, Treppenhaus und Laden verschiedene Verglasungen besitzen. Ein kurzer Blick auf Rahmenmaterial, Scheibenzahl und Randverbund, dazu ein Foto der Prägung in der Glasecke, gibt dem Partnerbetrieb die erste Orientierung.
