Fensterart
Landhauskolonien, Heidehof-Siedlung, Studentendorf: Glas in Schlachtensee
Der Ortsteil besteht aus mehreren Bauabschnitten, die sich klar voneinander unterscheiden. Mit dem Bahnhof an der Wannseebahn kam der Aufschwung: Eine Baugesellschaft erschloss ab 1894 die Villenkolonie im Westen und wenige Jahre später die Landhauskolonie im Osten. Bauten dieser Zeit können Holzfenster mit mehreren Feldern besitzen, teils als Doppelfenster, teils nachträglich auf Isolierglas umgestellt. Ein einheitlicher Fenstertyp lässt sich daraus nicht ableiten.
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Die Siedlung Am Heidehof geht auf Pläne von 1923 zurück und ist als Denkmal eingetragen. In einer geschützten Anlage kann es Vorgaben für Rahmen und Sprossenbild geben. Eigentümer sollten deshalb bei einer dauerhaften Erneuerung klären, was zulässig ist, bevor sie bestellen. Für die Notverglasung selbst ist das ohne Bedeutung, sie ist ein reiner Verschluss.
Das 1957 gegründete Studentendorf ist ein Sonderfall: Bei Wohnanlagen dieser Art können sich Fensterformate wiederholen, und Meldungen laufen über eine Verwaltung.
