Fensterart
Backstein, Giebel und Holzschnitzwerk: Fenster in den Siedlungshäusern
Ab 1896 entstand für die Beschäftigten der Borsig-Werke eine Siedlung, die bis etwa 1900 fertig war und unter Denkmalschutz steht. An Räuschstraße und Ernststraße zeigen zwei- bis dreigeschossige Häuser Backstein- und Klinkerfassaden, Giebel und Holzschnitzereien. Das prägt auch die Fenster: Bei Häusern dieser Zeit können Holzfenster mit Sprossen und Kastendoppelfenster verbreitet sein, zum Teil später ersetzt.
Der Denkmalschutz hat für Glasbruch eine praktische Seite: Teilung, Profil und Material eines Fensters gehören zum Erscheinungsbild, deshalb sollte eine neue Scheibe zum Bestand passen.
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Im Holzfenster sitzt Einfachglas im Kittfalz; Leinölkitt hält die Scheibe und dichtet sie ab. Eine einzelne Scheibe lässt sich ersetzen, ohne den Flügel zu tauschen. Wo Fenster erneuert wurden, kann Isolierglas in Holz- oder Kunststoffrahmen stecken, bestellt auf das genaue Maß.
Jenseits der Holzhauser Straße, nach Osten hin, schließt Gewerbe an. Dort können Hallen und Bürobauten größere Verglasungen haben.
