Fensterart
Aufbau nach 1943: welche Fenster in Lankwitz sitzen können
Im Jahr 1943 zerstörte ein fehlgeleiteter Bombenangriff den größten Teil des Ortsteils, ab 1950 begann der Wiederaufbau in großem Umfang. Häuser aus dieser Aufbauzeit gehören deshalb zum Bestand.
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In Gebäuden der Nachkriegsjahrzehnte waren zunächst Holzfenster mit Einfachglas oder Verbundflügeln verbreitet. Nach einer Sanierung kann Isolierglas in Kunststoffrahmen verbaut sein; in ein und demselben Haus kann auch beides nebeneinander vorkommen. In Gartenkolonien und kleinen Häusern sind Holzrahmen mit Einfach- oder Isolierglas denkbar. Bei Verbundflügeln sitzen zwei Einfachscheiben in zwei Flügeln, die zusammen am Rahmen hängen und sich gemeinsam öffnen lassen. Isolierglas dagegen besteht aus zwei oder drei Scheiben, die über einen Randverbund zu einer Einheit verbunden sind und nur als Ganzes getauscht werden.
Älter sind der Dorfkern mit der Feldsteinkirche und das Rathaus von 1910/11. Die Dorfkirche steht unter Denkmalschutz; bei solchen Gebäuden gelten beim Glasersatz eigene Anforderungen. Ob eine einzelne Scheibe getauscht wird oder die ganze Einheit, hängt von Scheibenart und Rahmen ab.
