Fensterart
Gründerzeitvillen und Villenkolonie Ost: Fenster in Lichterfelde
Als Johann Anton Wilhelm von Carstenn um 1865 die Güter Lichterfelde und Giesensdorf erwarb, wollte er hier Landhäuser und Villen entstehen lassen. In Lichterfelde West sind davon Gründerzeitvillen mit großen Gärten erhalten. Solche Häuser können Holzfenster mit Sprossenteilung haben, dazu Flügeltüren zum Garten, Erker und verglaste Veranden. Dort können noch Einfachverglasungen im Kittfalz sitzen, andere Häuser können Kastenfenster oder Isolierfenster haben.
Auch Lichterfelde Ost war als Villenkolonie gedacht, nahm im Zweiten Weltkrieg aber mehr Schaden. Wie ein Haus verglast ist, zeigt sich erst bei der Besichtigung.
Für den Glasersatz heißt das: Es gibt keine Standardlösung. Bei gliedernden Sprossen wird nur das betroffene Feld ersetzt; bei Isolierglas wird das ganze Element nach Maß gefertigt.
