Fensterart
Nachkriegshäuser, Großsiedlung, Dorfaue: Fensterbestand in Marienfelde
Die Bebauung entstand in mehreren Schüben. Mit dem Bahnhof um 1875 begann die städtische Entwicklung, und in den Jahrzehnten nach dem Krieg, vor allem in den 1950ern und 1960ern, wuchsen viele Einfamilien- und Mietshäuser nach. Häuser aus dieser Zeit können Holz-Verbundfenster oder zweiflügelige Holzfenster mit Einfachglas haben. Wo solche Fenster noch eingebaut sind, sitzt eine einzelne Scheibe im Falz, die sich einzeln ersetzen lässt.
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Wurde ein Haus modernisiert, können Kunststofffenster mit Zweifach-Isolierglas sitzen, bei jüngeren Umbauten auch Dreifachglas. Dreifachglas ist spürbar schwerer, weil jede zusätzliche Scheibe Gewicht bringt; das spielt beim Einbau eine Rolle.
Im Norden des Ortsteils liegen vor allem niedrige Wohnhäuser mit Hausgärten sowie ein Teil der Großsiedlung am Tirschenreuther Ring. Großsiedlungen können Fenster in einheitlichen Maßen haben, was den Ersatz erleichtern kann, sofern der Eigentümer Typ und Maß der Elemente kennt. Am alten Ortskern um die Dorfaue Alt-Marienfelde lohnt vor jeder Bestellung ein genauer Blick auf den vorhandenen Rahmen, weil dort Gebäude unterschiedlichen Alters stehen können.
