Fensterart
Mietshaus neben Landhaus neben Fabrikbau: was in Grünau verglast ist
Aus der Siedlung „Grüne Aue“ von 1749 wurde nach der Anbindung an die Görlitzer Bahn 1866 ein Ort am Wasser mit Bahnhalt. Die Zeit nach 1875 brachte Fabriken, Mietskasernen, Villen, Wirtshäuser und Landhäuser. Dieses Nebeneinander bestimmt, was bei einem Glasbruch zu erwarten ist: Es gibt nicht das eine Fenster Grünaus, sondern mehrere Bautypen mit jeweils eigener Verglasung.
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In Mietshäusern aus der Gründerzeit sind Kastendoppelfenster denkbar, mit zwei Flügelpaaren und einem Luftpolster dazwischen. Die äußeren Scheiben liegen zur Straße oder zum Hof und sind Wind und Schlag am stärksten ausgesetzt. Bei Villen und Landhäusern kommen Sprossen, Erker und Fenstertüren dazu. Fenster von Fabrikbauten haben allgemein große, hohe Felder mit schmalen Rahmen.
Was heute im Rahmen steckt, lässt sich nur am einzelnen Fenster erkennen: ein Randverbund zwischen zwei Scheiben spricht für Isolierglas, ein sichtbarer Kittstreifen für Einfachglas.
