Fensterart
Häuser und Fenster zwischen Bahn, Kanal und Flugfeld
Johannisthal war um 1800 ein Dorf mit gerade einmal 72 Einwohnern. Das Bild änderte sich mit der Görlitzer Bahn, die ab 1866 durch den Ort führt, und mit Badehaus und Kureinrichtungen der 1880er Jahre. 1909 kam der Motorflugplatz hinzu, nach 1918 entstanden Filmateliers.
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Welche Fenster ein Haus trägt, bestimmt sein Baujahr. In älteren Häusern können Holzfenster sitzen, teils Kastendoppelfenster, bei denen ein zweiter Flügel hinter dem ersten steht. Die äußere Scheibe liegt dann als Einfachglas im Kittfalz und lässt sich einzeln ersetzen. In neueren Gebäuden sitzt dagegen meist Isolierglas in Kunststoff- oder Holzrahmen. Dabei sind zwei oder drei Glasscheiben am Rand dicht verbunden, und jedes Paket wird für sein Fenster eigens gefertigt.
Bei großen, hohen Fensterformaten steigt der Aufwand für Ausmessen und Einsetzen. Für Bewohner heißt das: Notieren Sie, ob Ihr Fenster zwei Flügelreihen hat und ob Sie Kittreste oder Glasleisten sehen. Mit diesen Angaben kann der Partnerbetrieb die Ersatzscheibe besser einschätzen.
