Fensterart
Plattenbau-Viertel: Fenster, Loggien und Fertigteile
Die Siedlung entstand ab 1984 an der Barther Straße, mit rund 8.600 Wohnungen allein in den ersten beiden Jahren, gedacht vor allem für junge Familien. Gebaut wurde in Plattenbauweise: vorgefertigte Wandelemente, in die die Fensteröffnungen schon eingelassen waren. Dadurch wiederholen sich Formate. Eine Scheibe, die in einem Block kaputtgeht, hat im Nachbarblock mitunter denselben Zwilling.
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Plattenbauten wurden vielerorts saniert; nach einer Sanierung sitzen typischerweise Kunststofffenster mit Isolierglas in den Fassaden, teils mit Dreh-Kipp-Beschlag und größeren Festfeldern daneben. Eine Isolierglaseinheit enthält zwei oder drei Scheiben, die am Rand verklebt sind, und wird nach Maß gefertigt; geht es kaputt, wird die ganze Einheit getauscht.
Balkon- und Loggientüren können große Glasflächen tragen, und Treppenhausfenster können sich über mehrere Geschosse erstrecken. In den oberen Etagen wirkt Wind stärker auf offene Flügel, was bei gesprungenen Scheiben zusätzlich ins Gewicht fällt.
Geschosshöhe und Fassadenraster können einheitlich sein, die Fenstergrößen zwischen Küche, Wohnzimmer und Kinderzimmer unterscheiden sich jedoch. Ein Küchenfenster kann kleiner ausfallen als ein Wohnraumfenster, und neben dem Flügel kann eine Festverglasung sitzen. Wichtig bei einer Meldung ist daher, welches Fenster genau betroffen ist. Die Bezeichnung "zweites Fenster links vom Balkon" hilft dem Partnerbetrieb mehr als die Angabe der Etage allein.
