Fensterart
Einfamilienhäuser im Norden, Wohnblöcke im Osten
Wer durch Staaken fährt, sieht, wie unterschiedlich gebaut wurde. Der historische Teil im Norden und Süden besteht überwiegend aus Einfamilienhaussiedlungen und der Gartenstadt. Dort hat jedes Haus eigene Fenster und Terrassentüren, möglicherweise auch einen Wintergarten oder Anbau. Das Glas kann vom alten Einfachglas im Holzrahmen bis zum Dreifach-Isolierglas im nachgerüsteten Kunststofffenster reichen; wann was verbaut wurde, lässt sich nur am Haus selbst ablesen.
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Der östliche Teil und Neu-Staaken entstanden als Großsiedlungen, gebaut zwischen den späten 1950ern und den Siebzigern. Bei Wohnblöcken dieser Art gehören Balkontüren und Treppenhausfenster zu den Glasflächen. Sind sie saniert, können Kunststofffenster mit Isolierglas darin sitzen; in nicht sanierten Teilen können Holzverbundfenster oder frühe Doppelverglasungen verblieben sein.
Für die Praxis heißt das: Im Einfamilienhaus entscheidet der Eigentümer allein, im Wohnblock sind Verwaltung oder Eigentümer beteiligt, sobald Treppenhaus- oder Hauseingangsglas betroffen ist.
