Erst Polizei, dann Aufräumen
Verständigen Sie die Polizei über die 110 und lassen Sie die Fundstelle, wie sie ist, bis die Spuren aufgenommen sind. Das betrifft Scherben, Fensterflügel, Griffe und den Raum dahinter. Betreten Sie nur, was nötig ist, und fassen Sie nichts an, das als Spur dienen kann.
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Machen Sie eigene Fotos und halten Sie schriftlich fest, was fehlt oder beschädigt wurde. Erst wenn die Beamten fertig sind, wird aufgeräumt und die Öffnung verschlossen. Wird eine Platte als Provisorium fest verschraubt, erschwert das den Zutritt; einbruchhemmendes Glas ersetzt sie nicht. War jemand verletzt oder ist Gefahr im Verzug, gilt die 112. Bei einem Schock hilft es, jemanden zur Seite zu haben. Viele Betroffene spüren nach einem Einbruch ein Unbehagen in den eigenen vier Wänden. Das ist verständlich und kein Grund zur Scham. Schlafen Sie notfalls zunächst in einem anderen Raum, in dem alle Fenster intakt sind, und sprechen Sie mit Nachbarn, die vielleicht etwas gehört oder gesehen haben.
